DAS KUNSTFENSTER

Nimbus2 K.FENSTER
I Kunstfenster Nr.1

Das Kunstfenster ist eine neue Ausstellungsplattform für Bilder in Dießen am Ammersee-Westufer.
Die erste Ausstellung (November/Dezember 2014) zeigt Bilder des Malers Martin Gensbaur und Fotografen Jörg Kranzfelder unter dem Titel „die Dinge groß sehen“ mit Motiven aus Oberbayern und der südlichen Toskana, beides Sehnsuchtsorte. Doch an den Stellen, an denen beide Künstler ihre Staffelei oder Stativ aufstellen, packt kein Tourist die Kamera aus. Ein Phänomen unserer Zeit? Im Katalogtext versucht Gensbaur eine Antwort darauf zu geben.

Nr. 1: Martin Gensbaur
DAS KUNSTFENSTER 1

„die Dinge groß sehen“
Bilder: Martin Gensbaur (Malerei) und Jörg Kranzfelder (Fotos).
60 S., 64 Farbabbildungen, Fadenheftung
EUR 12,- ISBN 978-3-89235-241-9

J Kunstfenster Nr.2

Über drei Fenstern an der Dießener Hofmark 13 steht seit Mai 2014 der Schriftzug „Kunstfenster Gensbaur“. Zweimal im Jahr, Anfang Mai und Ende November, finden hier Sonderausstellungen statt. Das Kunstfenster ist keine Galerie. Hinter den Schaufenstern befinden sich eine Werkstatt und über die Jahre mit Bildern gefüllte Regale als Quelle gelegentlicher Ausstellungskonzepte, an denen auch Gäste beteiligt werden, um so den eigenen Arbeiten im Dialog mit Bildern befreundeter Künstler eine Plattform nach außen zu verschaffen. Zur Ausstellung (20.11.–6.12.2015) erscheint die zweite Ausgabe der Schriftenreihe „Das Kunstfenster“.

Im Vorwort zu „Ehen in Phillipsburg“ schreibt Martin Walser: „Der Roman enthält nicht ein einziges Porträt irgendeines Zeitgenossen, aber es ist die Hoffnung des Verfassers, er sei Zeitgenosse genug, dass seine von der Wirklichkeit ermöglichten Erfindungen den oder jenen wie eigene Erfahrungen anmuten“. Die Orte der in der Ausstellung gezeigten Bilder könnten überall sein, obwohl sie lokalisierbar sind. Selbst die Porträts sind nicht als die irgendeines Zeitgenossen zu verstehen, auch wenn die Modelle sich benennen ließen. Es genügt, wenn sie den oder jenen wie eigene Erfahrungen anmuten.

Nr. 2: Martin und Ulrike Gensbaur
DAS KUNSTFENSTER 2

„von der Wirklichkeit ermöglichte Erfindungen“
Bilder: Martin Gensbaur (Malerei) und Myriam Tirler (Fotos). 60 Seiten
EUR 12,- ISBN 978-3-89235-242-6

K Kunstfenster Nr.3

Die dritte Ausgabe der Schriftenreihe Das Kunstfenster erscheint anlässlich einer gemeinsamen Ausstellung des Dießener Malers Martin Gensbaur mit der taiwanischen Malerin Jiang Sanshi. Im Kunstfenster in Dießen und in einer zweiten Station der Ausstellung in München Nymphenburg kommt es zur Begegnung zweier Künstler mit unterschiedlicher kultureller Prägung. Martin Gensbaur fragt in seinem Aufsatz „Urfeld“ ob es an einem Ort, dessen Name so mit einem bestimmten Künstler verbunden ist, Platz für einen weiteren Künstler neben Lovis Corinth geben kann und geht den Spuren der „Corinther“ in Urfeld nach. Eine mögliche Antwort geben auch die Ölbilder, Ölskizzen und kleinformatigen Gouachen, die in dieser Ausgabe des Kunstfensters annähernd in Größe der originalen Blätter abgebildet sind. Vor Ort in Urfeld entstanden, handeln diese motivisch von Berg und Wasser. Ulrike Gensbaur greift das vordergründig gemeinsame Thema auf und vergleicht in ihrem Beitrag „Berg-Wasser-Malerei“ Tuschemalerei der zeitgenössischen Berg-Wasser-Malerin Jiang Sanshi mit den Bildern vom Walchensee. Abgesehen von zu erwartenden Unterschieden in Technik und Auffassung findet sie überraschend Gemeinsames, nicht allein, dass beide Künstler direkt vor Ort malen, Martin Gensbaur in Urfeld am Walchensee und Jiang Sanshi in Eppstein / Taunus oder Lanxi / Taipei.
Der „Umweg über China“ macht neugierig.

Nr. 3: Martin und Ulrike Gensbaur
DAS KUNSTFENSTER 3

„Auftauchen an einem anderen Ort“
Bilder: Martin Gensbaur und Jiang Sanshi. 60 Seiten 64 Farb-Abb.
EUR 12,- ISBN 978-3-89235-243-3

Kunstfenster4

Ein Jahr nach der gleichnamigen Ausstellung in München Schwabing erscheint die vierte Ausgabe des KUNSTFENSTERs mit dem Titel „Warum bleibt mir die Tankstelle, als wäre sie von Michelangelo?“. Die Überschrift zitiert eine Zeile aus dem Gedicht „Versuch ein Gefühl zu verstehen“ von Martin Walser. Was haben ausgerechnet Tankstellen mit Michelangelo gemeinsam? Es geht um Widersprüche. Das Kunstfenster Nr. 4 nimmt Alltägliches als Motiv zeitgenössischer Maler und Fotografen genauer unter die Lupe und stellt den Gegenstand der Malerei zur Diskussion. Unter dem Titel „Tankstellen basta!“ erscheint in diesem Heft ein nicht alltäglicher Textbeitrag des Dießener Autors Sebastian Goy als Antwort auf die Serie der Tankstellenbilder von Martin Gensbaur. In Verbindung mit Fotografien des Münchner Künstlers Elmar Haardt werden es nicht alleine die in traditioneller Technik gemalten Bilder italienischer Tankstellen sein, die an etwas erinnern, das man irgendwo bestimmt schon einmal gesehen aber noch nie so wahrgenommen hat.

Nr. 4: Martin und Ulrike Gensbaur
DAS KUNSTFENSTER 4

„Warum bleibt mir die Tankstelle, als wäre sie von Michelangelo?“
Bilder: Martin Gensbaur. 60 Seiten 55 Abb.
EUR 12,- ISBN 978-3-89235-244-0
erscheint am 27. November 2017