[vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“50″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][ultimate_heading spacer=“line_only“ line_height=“1″][/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“2/3″][ultimate_spacer height=“80″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][vc_column_text]

Concetto

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Lesarten der Künste

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Zweifach Unmögliches – so scheint es – hat der Universalkünstler Leonardo mit seinem Abendmahl versucht: durch expressive Gestik höchste Bewegung in die starre Unbeweglichkeit einer gemalten Geschichte zu bringen und durch mimischen Ausdruck der bloßen Körperlichkeit der Gestalten ein überaus abwechslungsreiches seelisches Innenleben zu geben. Mit seiner distanziert beobachtenden Menschensicht, seiner ausgeklügelten perspektivischen Raumkonstruktion und seinem die gesamte bisherige christliche Abendmahlsdarstellung überbietenden Bildentwurf weist Leonardos Wandbild bereits weit in die Moderne.
Eine bewegte Fülle symbolischer Verweise formaler und inhaltlicher Art richtet die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentrale Bildmitte, die ruhende Gestalt Christi hin, welche mit ihrer räumlichen und figuralen Umgebung verflochten ist, zugleich aber auch von ihr getrennt bleibt. Bis in Einzelheiten hinein bestätigt sich aber auch eine in der Wirkungsgeschichte bis heute immer wieder auftretende Betrachtungsweise, die mehrere Deutungen zugleich zulässt.
Ohne die Entstehungsgeschichte dieses epochalen Kunstwerks direkt zu berühren, stellt der Autor das Bild in seine Zeit, geht auf damalige und heutige Interpretationen von bildnerischen Werken religiösen Inhalts ein, setzt eigene Thesen hinzu. Fragen zur Wahrnehmung des Gesamtkunstwerks bzw. einzelner Elemente und philosophisch-psychologische Betrachtungen zur Darstellungsweise nehmen einen breiten Raum ein.
In der Einleitung wird anhand eines logisch-mathematischen Modells der informationstheoretische Zugang zur Analyse des Bildes und seiner konstitutiven Strukturen wie Aufbau, Perspektive, Muster, Design, Modellierung, Kolorit, Zeichnung, Ausdruck und Entwurf geschaffen.
Mit dieser Arbeit liegt die seit Emil Möller (1952) und Leo Steinberg (1973) wohl umfassendste Werkmonographie vor, die die inzwischen erschienene neuere, internationale Literatur miteinbezieht. Kunstwissenschaftlern und kunstinteressierten Lesern wird sie eine Fülle von Informationen vermitteln und zahlreiche neue Denkansätze liefern.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Band 1: Georg Eichholz
Das Abendmahl Leonardo da Vincis

Eine systematische Bildmonographie
720 S., 90 Fig., 128 s/w und 54 Farbabb., fest gebunden
EUR 58,- ISBN 978-3-89235-222-8[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][ultimate_heading spacer=“line_only“ line_height=“1″][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14489″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Jacomo Robusti ‚tentor‘ – der Färber, wie sich der Maler Tintoretto in selbstsicherer Bescheidenheit bisweilen zu nennen liebte, schuf ein schillernd abwechslungsreiches, aber auch uneinheitliches Œuvre, das alles andere als vollständig zusammengetragen, auf Eigenhändigkeit gesiebt, geschweige hinreichend gedeutet ist; seine Reibung mit dem Titanen Tizian, die Rezeption des manieristischen Erbes Michelangelos, der Stellenwert, die Persönlichkeiten und Hierarchien innerhalb der Bottega, Jacopos Biographie, sein gesellschaftliches Umfeld und namentlich sein über Jahrhunderte hinweg unterschätzter geistiger und kultureller Horizont harren weiterhin vertiefender Studien, deren mosaikartige Zusammensetzung im Chor internationaler Stimmen vielleicht doch einmal erlauben wird, dem „großen Unbekannten“ über die Schulter zu blicken.

Des Autors Beitrag in Form von zusammengetragenen Miszellen sieht sich als „Myzel“, als befruchtender Pilzboden noch zu leistender Forschung. Die Auswahl der hier versammelten Beiträge zur Tintorettoforschung umfasst einen Zeitraum von über 30 Jahren Beschäftigung mit Leben und Werk Jacopo Robustis. Die ersten Aufsätze widmen sich vornehmlich dem verstreuten Komplex der „Markuswunder“ für die ehemalige Scuola Grande di San Marco, eines der am reichsten ausgestatteten Laienbruderschaftslokale Venedigs; sie beleuchten deren Auftraggeberschaft und hypothetische Porträtistik, nicht ohne an ein Schlüsselbild der Frühzeit, die römische Adultera Chigi, anzuknüpfen, dank welcher die kompositionelle bzw. perspektivische Analyse der gesamten Serie verständlich gemacht werden soll. Die Raum rezipierende und konzipierende, die gestaltungstechnische, ikonographische und selbstdarstellerische Arbeitsweise des Meisters wird in Einzelarbeiten angegangen. Ältere und jüngere Essays und Rezensionen ergänzen den Horizont bis hin zur Kommentierung des Tintoretto-Jahres von 1994 mit einem Ausblick auf das kommende Jubiläum von 2018/19. Verschiedene bereits erschienene Beiträge erhielten ein dem aktuellen Forschungsstand angepasstes Gewand und scheuen nicht die Konfrontation mit Neu- und Umbewertungen, denen das Gesamtwerk des Venezianers neuerlich ausgesetzt ist.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Band 2: Erasmus Weddigen
„Jacomo tentor f.“ – Myzelien zur Tintoretto-Forschung

Peripherie, Interpretation und Rekonstruktion
328 S., 177 Abb., fest gebunden
EUR 48,- ISBN 978-3-89235-277-8[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][ultimate_heading spacer=“line_only“ line_height=“1″][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14490″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]In den zwei Jahrzehnten nach Mitte des 19. Jahrhunderts galt der Architekt Friedrich Bürklein (1813-1872) als der bedeutendste bayerische Baumeister seiner Zeit. Durch Talent und Arbeitskraft aus dem großen Schülerkreis um Friedrich von Gärtner hervorragend, war Bürklein frühzeitig zu dessen Nachfolger in der Position als erstem Architekten des bayerischen Königs prädestiniert.
Mit dem Fürther Rathaus führte der gerade Fünfundzwanzigjährige bereits eines der wichtigsten Bauprojekte Bayerns aus. Zehn Jahre später entwarf er mit dem Münchner Bahnhof ein international beachtetes Bauwerk, dessen Funktionalität den Ansprüchen des Eisenbahnbetriebes über ein Jahrhundert hinweg genügen sollte. Der Thronwechsel von 1848, in dessen Folge Maximilian II. von Bayern die Regierungsgeschäfte von seinem Vater übernahm, ebnete dem zu diesem Zeitpunkt bereits renommierten Baumeister großstädtischer Privathäuser schließlich den Weg zu einer steilen Karriere, auf deren Höhepunkt Entwurf und Ausführung der Maximilianstraße mit ihren Staats-, Geschäfts- und Privatbauten standen.
Dem Architekten, der die sowohl größten als auch vornehmsten Bauvorhaben Münchens zwischen 1850 und 1870 durchführte und als Pionier europäischer Bahnhofsarchitektur deren Form entscheidend mitprägte, wurden zu Lebzeiten kaum äußere Ehrungen zuteil. Die charakterliche Eigenart der Bescheidenheit bis zur Selbstverleugnung und die mangelnde Fähigkeit, das höfische Umfeld seines Königs positiv für sich zu beeinflussen, ließen den hochgelobten Architekten unmittelbar nach seinem Tod in Vergessenheit geraten.
Über ein Jahrhundert nach dem Tod Friedrich Bürkleins werden in der vorliegenden Monographie zum ersten Mal Leben und Werk dieses bedeutenden bayerischen Architekten vorgestellt und die Hintergründe beleuchtet, die zum plötzlichen Vergessen Bürkleins führten. Vor dem Hintergrund der hochpolitischen Stildiskussion der Jahrhundertmitte werden Stil und Bauideal Bürkleins einer eingehenden Analyse unterzogen, und die Diskussion um das Ergebnis des sogenannten Maximilianstils wird neu beleuchtet.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Band 3: Alexander Klar
Im Dienste des Bayerischen Königs

Leben und Werk des Baumeisters Friedrich Bürklein (1813-1872)
368 S., 146 Abb.
EUR 48,- ISBN 978-3-89235-803-9[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][ultimate_heading spacer=“line_only“ line_height=“1″][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14491″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) gilt als eine der provokantesten Künstlerpersönlichkeiten der Malereigeschichte. Seit der euphorischen Erklärung zum first modern artist zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs ihm der Rang einer Gründungsfigur der modernen Malerei zu, einer Figur, die die kunsthistorische Epochenschwelle zur Neuzeit verkörpert. Diese Einschätzung – obwohl relativiert durch ikonologische und kontextualische Ansätze – hat gerade in jüngerer Zeit durch maltechnische Untersuchungen nochmals ihre wissenschaftliche Rechtfertigung gefunden. So gelten Caravaggios Bilder als Ergebnis einer künstlerischen Revolution: sollen sie doch, wie die Forschung glaubt, in spontaner vorzeichnungsloser Malerei alla prima vor dem Modell entstanden sein. In radikalem Bruch mit der künstlerischen Konvention seiner Zeit soll Caravaggio sich dem Medium der Zeichnung verweigert haben, um ausschließlich mit dem Pinsel auf der Leinwand zu arbeiten.
Dieser Vorstellung tritt die Autorin mit gewichtigen Argumenten entgegen. Schritt für Schritt spürt sie der Arbeitsweise Caravaggios nach: Zunächst leitet sie den Leser durch das argumentative Dickicht der Forschungsliteratur und diskutiert unvoreingenommen das Für und Wider der Seicento-Textquellen. Der Ausgangspunkt für die Frage nach Caravaggios künstlerischer Methode waren die oft genug in erstaunlicher Präzision geometrisch fixierten Bildanlagen, die für einen spontanen primamalerischen Prozess kaum nachvollziehbar erscheinen. Diese genauen Planungen lassen die Kontur eines Künstlers erkennen, der ganz in der Tradition seiner Zeit wohl jedes seiner Gemälde durch Zeichnungen, Kompositionsentwürfe, anatomische Studien oder Detailskizzen vorbereitete und diese zeichnerischen Bildentwürfe auf die grundierte Leinwand übertrug. Und Caravaggio hat offenbar nicht nur gezeichnet, sondern sich höchst reflektiert und rational der Möglichkeiten des disegno bedient. Damit erweist sich die von der Forschung vertretene Idee vom Maler-Revolutionär immer deutlicher als posthumer Mythos, als Teil einer kunsthistorischen Legendenbildung, welche sich ihre Heroen schafft und mit Fähigkeiten ausstattet, die die Sphäre des Humanen transzendieren.
Die detaillierte Deutung seiner Arbeitsweise eröffnet so ein neues Verständnis des Künstlers Caravaggio und der Ästhetik seiner Werke.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Band 4: Nevenka Kroschewski
Über das allmähliche Verfertigen der Bilder

Neue Aspekte zu Caravaggio
224 S., 71 Abb.
EUR 48,- ISBN 978-3-89235-804-6[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][ultimate_heading spacer=“line_only“ line_height=“1″][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14492″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Das 1575 in der Offizin des damals wichtigsten europäischen Verlegers Christophe Plantin erschienene Emblembuch DE RERVM VSV ET ABVSV markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Emblematik. Deren Gestaltungsprinzip eines geistreichen Wechselspiels zwischen Text und Bild, das seit dem Gründungswerk der Gattung – Andrea Alciatos “Emblematum liber” (Augsburg 1531) – in den gelehrten Humanistenzirkeln der frühen Neuzeit als kunstvolles Mittel der Weltdeutung immer weiter verfeinert wurde, nutzt DE RERVM VSV ET ABVSV in völlig neuer Weise zur Auseinandersetzung mit einem sehr konkreten Problem, dem richtigen bzw. falschen Umgang mit dem irdischen Besitz. Es geht um Reichtum und Armut, Themen also, die in der von kriegerischen Auseinandersetzungen, religiösen Konflikten, sozialen Verwerfungen und ökonomischen Krisen gekennzeichneten Situation der südlichen Niederlande in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts von großer Aktualität waren.
Vor dem geistesgeschichtlichen Hintergrund des Antwerpener Humanismus geht die Autorin der komplexen Entstehungsgeschichte des Buches auf den Grund. Sie kann zeigen, dass der intellektuelle Kopf des Werkes nicht der auf dem Titelblatt genannte “auctor” Bernardus Furmerius ist, sondern vielmehr Dirck Volckertszoon Coornhert, ein vielseitig talentierter Niederländer, der mit bemerkenswerter intellektueller Unabhängigkeit auf literarischer, bildkünstlerischer und politischer Ebene engagiert für seine ethisch-moralischen Überzeugungen eintrat. Auf ihn gehen sowohl die Texte als auch die Konzeption der detailreichen Kupferstiche zurück.
Die Analyse des Emblembuchs führt Coornhert als einen Künstler vor Augen, der sich für seine Argumentation zur richtigen Verwendung des irdischen Besitzes des gesamten Repertoires antiker Topoi, christlicher Exempla, humanistischer Allegorie, aber auch sehr volkstümlicher Sprichworte souverän bedient. Die Quellen für die Texte und Bilder liegen in der niederländischen Tradition und sind geprägt von einer Rhetorik, die aus der moralisierenden Bildkultur hervorgegangen ist.
Sowohl thematisch als auch in der Anschaulichkeit der genrehaften Bildinszenierungen und im handwerklichen Niveau setzt das Buch neue Maßstäbe für die weitere Entwicklung der Emblematik, deren grundlegende Bedeutung für die europäische Kultur des 16. und 17. Jahrhunderts eine oft zitierte Bemerkung von Herder fokussiert, der dieses Zeitalter “beinahe das emblematische nennen möchte”.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Band 5: Helga Puhlmann
Ethik in Wort und Bild.

Dirck Volckertszoon Coornhert und das moralisierende Emblembuch DE RERVM VSV ET ABVSV (Antwerpen 1575)
336 S., 100 Abb.
EUR 48,- ISBN 978-3-89235-805-3[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][ultimate_heading spacer=“line_only“ line_height=“1″][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“15062″ img_size=“full“ style=“vc_box_shadow“][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Aus der Münchner Künstlerfamilie Max werden die beiden als Maler tätigen Söhne des berühmten Gabriel von Max – Corneille und Colombo – 1914 in den Kriegsdienst einberufen. Der 1875 geborene Corneille kommt zum Landsturm, der 1877 geborene Colombo wird Unteroffizier in der Landwehr. Der Nachlass im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und die Bestände der Familie enthalten die gesamte „Feldpost“ Korrespondenz von Colombo mit seiner Frau Paula. Er lehnt den Krieg zutiefst ab, aber er berichtet fast täglich von seinen Erlebnissen und legt den Briefen Zeichnungen bei, sie dagegen erzählt ihm von den Zuständen in der Stadt München. Neben den Kriegsereignissen treibt ihn die Sorge um die künstlerische Hinterlassenschaft seines 1915 gestorbenen Vaters, mit dem er ein Atelier geteilt hatte. Auch sein Bruder und andere Verwandte sind an der Korrespondenz beteiligt. Paula wird von der befreundeten Familie des Bildhauers Adolf von Hildebrand mit dem Sohn und den fünf Töchtern unterstützt, sie kämpft gegen Hunger, Scharlach und Spanische Grippe. Sie berichtet noch anschaulich von der Revolution in München, bis Colombo, der im Soldatenrat tätig ist, endlich im November 1918 zurückkehrt.
Verena Kerssenbrock, eine Ur-Enkelin von Colombo Max, hat die Auswahl aus der Familienkorrespondenz zusammengestellt und einen Lebensbericht verfasst, der die Jahrgänge der Feldpost umrahmt. Zuerst wird die Vorgeschichte des schreibenden Paares in der Welt der Münchner Künstler dargestellt, und nach den Briefen werden die Familienereignisse weiter verfolgt. Paula stirbt 1935 und der Sohn Thomas Max wird im April 1945 als Kämpfer der Freiheitsaktion Bayern ermordet. Der Maler Colombo arbeitet künstlerisch bis ins hohe Alter und stirbt 1970.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]Band 6: Verena von Kerssenbrock (Hrsg.)
Die Münchner Künstlerfamilie Max

Feldpostbriefe 1914–1918
608 S., 294 Abb.,

EUR 38,- ISBN 978-3-89235-806-0
bereits erschienen[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][ultimate_heading spacer=“line_only“ line_height=“1″][/ultimate_heading][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ultimate_spacer height=“20″ height_on_tabs=“20″ height_on_mob=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Kunst und Kulturwissenschaften

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Akádemos

BEITRÄGE ZUR KUNSTWISSENSCHAFT (BZK)

Concetto

punctum

Untersuchungen zu Künsten in Theorie und Praxis (UKTP)

Schriftenreihe des Kunsthistorischen Instituts der Universität Stuttgart

DAS KUNSTFENSTER

SCASIMILE

außer Reihe

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